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Geschichte2018-12-04T13:35:25+00:00
VILLGRATER NATUR

Die Geschichte des Familienbetriebes

Zurück zur Villgrater Natur – eine Geschichte mutiger Entscheidungen

Schon vor 600 Jahren lebt und arbeitet die Familie Schett am Lahnberg auf 1550 m Seehöhe über dem Villgratental. Josef Schett wächst hier in diesem schwer zugänglichen Tal mit seinen steilen Hängen auf, das viele schon vertrieben hat. Seine Verbundenheit zur Heimat lässt ihn bleiben und weckt sein Interesse für beinahe ausgestorbenes Handwerk und ursprüngliche Produktionsprozesse. Wir arbeiten im Einklang mit unserem ländlichen Kultur- und Naturraum und seiner Wertschöpfungskette.

1985

übernimmt Josef Schett den elterlichen Bergbauernhof am Lahnberg. Er stellt den Betrieb auf Schafzucht um, vermarktet Lammfleisch und Schafmilchprodukte an die gehobene Gastronomie und legt die Weichen für die Wollverarbeitung.

1987

liefert eine Studie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wichtige Daten über die Marktfähigkeit von Schafprodukten und somit die Grundlagen für deren Entwicklung.

1988

untersucht die EMPA, die eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in St. Gallen, die bauphysikalischen Eigenschaften der Villgrater Schafwolle. Sie bescheinigt dem Wollvlies einen hohen Wärmedämmwert sowie eine positive Wirkung auf das Raumklima. Haupterkenntnis: Schafwolle kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, außerdem Schadstoffe aus der Umgebung absorbieren.

1991

öffnet das Villgrater Natur Haus seine Tore. Die ersten Maschinen zur Wollverarbeitung werden in Betrieb genommen, die ersten Villgrater Natur Produkte kommen in den Verkauf.

1992

entwickelt das Team von Villgrater Natur gemeinsam mit Willi Dungl das Villgrater Natur Bett. Die Schafwolle, anfangs ein Nebenprodukt, ist nun wertvoller Rohstoff für Matratzen, Decken und Betten. Die Schlafsysteme sind flexibel und können in der Manufaktur im Villgratental flexibel an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

1993

erhalten die Dämmstoffe aus Schafschurwolle sowie der Trittschallfilz das Baubiologie- und Ökogütesiegel und kommen auf den Markt.

2003

entsteht die Marke Woolin für biologische Dämmstoffe und Trittschalldämmung aus Schafschurwolle.

2008

bekommt das Villgrater Natur Haus einen lichtdurchfluteten Zubau – den Zirbensaal – mit Seminarraum und Küche. Das Haus wird deshalb zum beliebten Ausflugsziel für Touristen und Fachbesucher, Führungen gewähren Einblick in die Geschichte und Produktionsprozesse des Betriebes.

2010

investiert Villgrater Natur in eine neue, computergesteuerte Produktionsanlage und sichert damit wichtige Arbeitsplätze im Villgratental. Das Team von Villgrater Natur verarbeitet mittlerweile die Wolle von 70.000 österreichischen Schafen.

2012

feiert Villgrater Natur das 25-jährige Bestehen.

2015

bekommt Villgrater Natur die Auszeichnung „geprüftes Qualitätshandwerk Tirol“ verliehen.

2017

Villgrater Natur wird Mitglied der Osttiroler Manufakturen.

2018

Villgrater Natur eröffnet einen Concept Store in Lienz.

Eine Geschichte mutiger Entscheidungen

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