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Braunes Bergschaf

KENNZEICHEN:

Mittelgroß. Etwas leichter als die weiße Zuchtrichtung des Bergschafes. Wolle cognac- bis sattbraun. Kopf stark geramst und schmal. Beide Geschlechter hornlos. Langes, breites und fleischiges Hängeohr. Schlichtwollig.

 

BOCK

Widerristhöhe 70 – 75

Gewicht 75 – 80

MUTTER

Widerristhöhe 65 – 70

Gewicht 65 – 70

 

VERBREITUNG:

Deutsche Alpen und Alpenvorland, insbesondere Tegernseer Tal und Werdenfelser Land. Ähnliche Tiere in Österreich und Italien, die für eine Blutauffrischung geeignet erscheinen.

 

LEISTUNG:

Widerstandsfähig. Im Sommer gewöhnlich Alpung. An das rauhe Hochgebirgsklima gut angepasst. Wie bei allen Bergschafen jährlich zweimalige Schur. Vermarktung der Wolle zu günstigen Preisen. Verarbeitung der Wolle zu braunen Jankern, die zur südbayrischen Tracht gehören. Die jährliche Wollmenge beträgt 6,0 – 7,0 kg bei den Böcken und 4,0 – 5,0 kg bei den Muttern. Fruchtbar. Ablammergebnis 175 %.

 

ZUCHTGESCHICHTE:

Beim Weißen Bergschaf kamen schon früher braune Tiere immer wieder vor. Die erste Herde von ca. 100 braunen Bergschafen wurde vor dem 2. Weltkrieg aufgebaut. Seit 1977 Anerkennung als eigenständige Rasse. Durch die Nachfrage nach ungefärbter dunkler Wolle in den letzten Jahren ist der Bedarf an Zuchttieren gegenwärtig kaum zu decken. Ungefähr 20 Herden; ca. 200 Mutterschafe.

 

Folder Braunes Bergschaf

 

Quelle:

Tiroler Schafzuchtverband - Braunes Tiroler Bergschaf

Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0) 592 92 1861
Fax: +43 (0) 592 92 1869